Wir möchten gerne auf die 5. Europa-Meisterschaft im Kopfrechnen hinweisen, die vom 20.- 23. Mai 2020 in Basel stattfindet. Es können Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 19 Jahren teilnehmen. An den ersten drei Veranstaltungstagen finden außerdem mathematische Workshops statt.

Die Veranstaltung wird von Dr. Dr. Gert Mittring in Kooperation mit der Universität Basel durchgeführt. Herr Mittring ist mehrfacher Weltmeister im Kopfrechnen und wirkte auch schon mehrfach an den Science Days im Europa-Park mit.

Interessenten können sich auf der Website der Europameisterschaft anmelden. Wenn Ihr teilnehmen möchtet, müsstet Ihr einen Besuch dort selbst organisieren.

Wenn Kühe ein Antibiotikum bekommen, findet sich dieses später in ihrer Milch. Sind in eurer Milch auch Rückstände des Medikaments? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Zentrum für Biologische Signalstudien zeigen euch einen Versuch, mit dem ihr das testen könnt. Stellt euch euren eigenen Antibiotika-Detektor her!

Voraussichtliches Programm

  1. Vorlesung von Herrn Prof. Dr. Wilfried Weber: Biomedizinische Anwendungen der Synthetischen Biologie
  2. Einführung und Sicherheitsbelehrung | Frau Dipl.-Biol. Elke Wehinger-Welte
  3. Praktischer Teil im Labor: Antibiotikanachweis – eine praktische Anwendung der Synthetischen Biologie | Frau Dipl.-Biol. Elke Wehinger-Welte
  4. Pause
  5. Laborführung
  6. Fragerunde und Diskussionen mit Bachelor- und Master-Studierenden 6. Auswertung der Antibiotikatests | Frau Dipl.-Biol. Elke Wehinger-Welte

Organisatorische Details und Anmeldung

Die Exkursion richtet sich an Schüler/innen des Freiburg-Seminars ab Klasse 9.

Termin: Mi., 11.03.2020, 13:15 bis max. 17:00 Uhr

Nähere Details und Anmeldung wie immer auf der Exkursionsseite in der Lern- und Verwaltungsplattform.

 

Am Freitag 07.02.2020 bieten wir von 13:30 – 15:30 Uhr eine molekularbiologische Exkursion an. Zielgruppe sind v.a. die Teilnehmer/innen der AG Molekularbiologie, darüber hinaus stehen 6 weitere Plätze für interessierte Schüler/innen des Freiburg-Seminars zur Verfügung.

Inhalte

In diesem Versuch werden E. coli-Zellen mit dem Plasmid pGLO transformiert. Unter Transformati-on versteht man die Aufnahme von DNA in Bakterienzellen. Da auf diese Weise kann das Genom gezielt verändert werden kann, wird diese Methode in der Gentechnik angewandt.

Zunächst müssen die Bakterienzellen in einen Zustand überführt werden, der es ihnen ermöglicht, von außen zugeführte DNA (hier: Plasmid-DNA) in die Zelle aufzunehmen. In diesem Fall spricht man von Kompetenz der Zellen. Diese Kompetenz kommt zum einen natürlich vor, zum anderen kann sie künstlich hergestellt werden, z.B. über die CaCl2-Methode. Das Calcium-Ion ist zweifach positiv geladen und kann zwei Phospholipide über Ionenkräfte mit-einander verbinden. Dadurch und durch die Abkühlung auf Eis wird die Membran unbeweglicher. Au-ßerdem ist die CaCl2-Lösung hypertonisch, d.h. die Zellen schrumpfen, weil sie Wasser verlieren.

Da Plasmid-DNA (wie jegliche DNA) wegen der Phosphat-Gruppen negativ geladen ist, verbinden die positiv geladenen Ca-Ionen diese negativen Phosphat-Gruppen, und die Ausmaße des Plasmids ver-ringern sich erheblich, sodass das Plasmid wesentlich leichter aufgenommen werden kann. Der anschließende Hitzeschock ist für die Bakterien lebensbedrohend, und der Temperaturunterschied lässt sie anschwellen. Dadurch gibt es Löcher in der Membran, sodass ihr Unterdruck Wasser inklusive Plasmid einsaugt. Die Transformation ist erfolgt, und einige Bakterien überleben diese Prozedur. Da das Plasmid ein Gen enthält, das die Bakterien gegen das Antibiotikum Ampicillin resistent werden lässt, spricht man auch von einem Markergen: nur die Bakterien, die transformiert wurden, können auf dem Nährstoffmedium mit Ampicillin wachsen.

Details und Anmeldung

… wie immer auf der Exkursionsseite der Lern- und Verwaltungsplattform.

Am Montag, den 03.02.2020 um 19.00 Uhr findet der vierte Vortrag im Freiburg-Seminar statt.  Referent ist Prof. Dr. Björn Kampa, Technische Hochschule Aachen, der Vortrag trägt den Titel „Dem Gehirn bei der Arbeit zusehen – Die Optophysiologie eröffnet neue Wege zur Erforschung des Gehirns“.

Die Entwicklung optischer Methoden zur Manipulation und Messung von neuronaler Aktivität eröffnet neue Wege zur Erforschung des Gehirns. Das Gehirn besteht aus einem komplexen Geflecht von vielen verschiedenen Neuronen, die durch Spannungspulse miteinander kommunizieren. Wie darin Information verarbeitet und gespeichert werden kann oder wie diese Netzwerke Entscheidungen treffen können, liegt nach wie vor im Dunkeln. Mithilfe fluoreszierender Proteine und moderner optischer Methoden können Neurone und deren Verschaltungen auch im intakten Gehirn sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus ist die abgestrahlte Fluoreszenz abhängig von der Aktivität der Neurone. Deren kurze Spannungspulse führen zu einem Aufblinken, das dann optisch erfasst werden kann. Zusammen mit der Entwicklung neuer Optiken können nun tausende Neurone gleichzeitig untersucht werden. Dies erlaubt es, dem Gehirn bei der Arbeit zuzuschauen und die Prozesse zur Informationsverarbeitung und Steuerung der Entscheidungen und Bewegungen besser zu verstehen. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die neuen Möglichkeiten sowie aktuelle neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Optophysiologie.

Ort, nähere Details und Anmeldung wie immer auf der entsprechenden Seite in der Lern- und Verwaltungsplattform.

 

Am Dienstag, den 24.03.2020 um 17.30 Uhr findet der Vortrag von Prof. Dr. Frank Schäfer (EMI – Fraunhofer-Institut) mit dem Titel „New Space: Die Revolution in der Raumfahrt“ statt.

ORT
Großen Seminarraum
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik
Ernst-Zermelo Straße 4
79104 Freiburg

Die Anmeldeseite wird ca. eine Woche vor dem Vortrag freigeschaltet. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig, da beim Institut eine Einlasskontrolle stattfinden wird.

Dies ist der fünfte Vortrag in diesem Schuljahr. Ab Klasse 9 müssen insgesamt 3 der 6 Vorträge besucht werden um ein Zertifikat zu erhalten.

Das Institut liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs Freiburg bzw. nahe der Richard-Fehrenbach-Schule. Eine Anfahrtsbeschreibung findet Ihr hier: https://freiburg-seminar.de/wp-content/uploads/2018/11/EMI-Freiburg_Anfahrt_FR_online_D.pdf

Der Vortrag erfolgt auf Deutsch und ist für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 geeignet.

Wir möchten Euch alle zu diesem sehr faszinierenden Vortrag herzlich einladen!

Finn Liebner aus der AG Mikrocontroller und Automatisierung von Herr Wolfgang Wolff vom Marie-Curie-Gymnasium in Kirchzarten gewann mit seinem Projekt zur Datenübertragung mit Hilfe von Licht den Technologie-Wettbewerb „Invent a Chip“. Das berichtet auch die Badische Zeitung in ihrem Artikel Siegreiches Datenleuchten.

Der Wettbewerb „Invent a Chip“, an dem 3.000 Schulen teilnahmen, wurde vom Bundesforschungsministerium und Elektrotechnikverband VDE ausgeschrieben.

Wir machen eine Tagesexkursion am 23. Januar 2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr zum 12. Trinationale Schülerkongress der Naturwissenschaften und Technik mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland in der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Hier stellen über 130 Schüler/innen an 33 Ständen ihre naturwissenschaftlich-technischen Projekte vor.

Danach berichtet Dr. Tibor Gyalog von der Fachhochschule Nordwestschweiz – Basel über die „Faszinierende Welt der Nanotechnologie“.

Anschließend folgen zwei Schülervorträge:

  1. „Did you check our honey, Honey?“ – Albert-Schweitzer-Schule– Villingen-Schwenningen
  2. „Louna Sun Protect / Comment le savon agit-il sur la peau?“ – Lycée Bartholdi – Colmar

Organisatorische Hinweise und Anmeldung

Diese gibt es wie immer auf der Exkursionsseite auf der Lern- und Verwaltungsplattform.

Am Montag, den 03.02.2020 um 19.00 bis 19:40 Uhr findet am Institut für Biologie II/III der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der Vortrag von Prof. Dr. Björn Kampa mit dem Titel „Dem Gehirn bei der Arbeit zusehen. Die Optophysiologie eröffnet neue Wege zur Erforschung des Gehirns“ statt.

Wir möchten Euch alle zu diesem faszinierenden Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Neurobiologie “Wege zur Erforschung des Gehirns” herzlich einladen!

Zielgruppe: 9 – 13

Anmeldunghier

Vortragsort

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Biologie II/III
Schänzlestraße 1
79104 Freiburg
Großer Hörsaal

Referent

Prof. Dr. Björn Kampa
Technische Hochschule Aachen

Dies ist der vierte Vortrag in diesem Schuljahr. Ab Klasse 9 müssen insgesamt 3 der 6 Vorträge besucht werden um ein Zertifikat zu erhalten.

Vortragsdetails

Die Entwicklung optischer Methoden zur Manipulation und Messung von neuronaler Aktivität eröffnet neue Wege zur Erforschung des Gehirns. Das Gehirn besteht aus einem komplexen Geflecht von vielen verschiedenen Neuronen, die durch Spannungspulse miteinander kommunizieren. Wie darin Information verarbeitet und gespeichert werden kann oder wie diese Netzwerke Entscheidungen treffen können, liegt nach wie vor im Dunkeln.

Mithilfe fluoreszierender Proteine und moderner optischer Methoden können Neurone und deren Verschaltungen auch im intakten Gehirn sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus ist die abgestrahlte Fluoreszenz abhängig von der Aktivität der Neurone. Deren kurze Spannungspulse führen zu einem Aufblinken, das dann optisch erfasst werden kann. Zusammen mit der Entwicklung neuer Optiken können nun tausende Neurone gleichzeitig untersucht werden.

Dies erlaubt es, dem Gehirn bei der Arbeit zuzuschauen und die Prozesse zur Informationsverarbeitung und Steuerung der Entscheidungen und Bewegungen besser zu verstehen. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die neuen Möglichkeiten sowie aktuelle neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Optophysiologie.

Leiter/in Ingo Kilian
Termin Fr. 29.11.2019, 7 – 14
Zielgruppe (Klassenstufen) 9 – 13
Treffpunkt Hauptbahnhof Freiburg
Max. TN-Zahl 30
Der BioValley College Day findet seit 2004 jährlich in Basel statt. 400 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sind eingeladen in der Aula der Universität Basel ein vielfältiges Programm zu erleben:

Zwei Topwissenschaftler berichten über Ihre Arbeit:

Prof. Martin E. Schwab, Institute for Regenerative Medicine (IREM), Universität Zürich und Dept. of Health Sciences and Technology, ETH Zürich

„Und es repariert sich doch – das Rückenmark nach einer Verletzung – Ausblick auf neue therapeutische Ansätze“

Dr. med. Barbara Felix, Leitende Ärztin, Medizinische Universitätsklinik, Kantonsspital BL

„Streifzug durch die Evolutionsgeschichte des Körpergewichts“

Die Universität Basel stellt sich vor: Markus Diem, Studienberatung Uni Basel und Studierende der Universität Basel – „Erfahrungen aus dem Studium“

Pause mit Getränken und Gipfeli & Infostände der Life Sciences Fakultäten der Uni BS

BioValley College Award (dotiert mit 3.000 CHF): Drei Präsentationen herausragender Schülerinnen-Arbeiten Ausschreibung läuft

Ein anschlaulicher Wissenschaftsvortrag: Prof Pascal Mäser, Head of Parasite Chemotherapy, Swiss TPH Institute BS

„Der Parasit – Dein treuer Begleiter“

Preisübergabe BioValley College Award (3.000CHF)

Gesamtes Programm

Die An- und Abfahrt erfolgt mit dem Zug bzw. Bus. Abfahrt 7:10 Uhr Hbf Freiburg – Rückkehr gegen 14:30 Uhr Hbf Freiburg. Die Kosten übernimmt der Förderkreis des Freiburg-Seminars.

AUSWEIS nicht vergessen!

Um 12:30 Uhr endet die Veranstaltung mit anschliessendem Sandwich und Getränk & Infostände der Life Sciences Fakultäten der Uni BS

ANMELDUNG – bis 18.11.2019

Am Mittwoch, den 04.12.2019 um 17.30 Uhr findet in der Technische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der Vortrag von Prof. Dr. Joschka Bödecker mit dem Titel „Wie autonome Autos lernen, Entscheidungen zu treffen“ statt.

Wir möchten Euch alle zu diesem sehr faszinierenden Vortrag herzlich einladen!

Anmeldung: hier

Vortragsort

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Technische Fakultät
Geb. 101, Hörsaal 00 026 (EG
Georges-Köhler-Allee 101
79110 Freiburg

Referent

Prof. Dr. Joschka Bödecker,
Juniorprofessur für Neurorobotik
Institut für Informatik der Technischen Fakultät
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Dies ist der dritte Vortrag in diesem Schuljahr. Ab Klasse 9 müssen insgesamt 3 der 6 Vorträge besucht werden um ein Zertifikat zu erhalten.